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Clustering & Hochverfügbarkeit

 

Wenn ein einzelner Server nicht ausreichen darf

Je wichtiger IT-Systeme für den täglichen Betrieb eines Unternehmens sind, desto höher sind die Anforderungen an deren Verfügbarkeit. Ein einzelner Server, ein einzelnes Storage-System oder eine einzelne Netzwerkverbindung kann dabei schnell zum sogenannten Single Point of Failure werden. Durch den gezielten Aufbau redundanter Systeme lassen sich solche Abhängigkeiten reduzieren oder vollständig vermeiden.

Cluster-Technologien ermöglichen es, mehrere Server zu einer gemeinsamen Plattform zusammenzufassen. Fällt ein einzelner Server oder eine Komponente aus, können andere Systeme dessen Aufgaben übernehmen. Anwendungen und virtuelle Maschinen bleiben dadurch verfügbar oder können innerhalb kürzester Zeit auf einem anderen Cluster-Knoten neu gestartet werden. Das Ziel ist eine Infrastruktur, bei der geplante Wartungsarbeiten oder der Ausfall einzelner Komponenten nicht automatisch zu längeren Unterbrechungen führen.

 

Redundanz und Hochverfügbarkeit

Hochverfügbarkeit entsteht nicht allein durch den Einsatz mehrerer Server. Eine zuverlässige Cluster-Infrastruktur muss ganzheitlich betrachtet werden. Neben den eigentlichen Hosts gehören dazu unter anderem Storage, Netzwerk, Stromversorgung, Switches, Backup-Systeme und die verwendete Virtualisierungsplattform.

Entscheidend ist, dass kritische Komponenten redundant ausgelegt werden und beim Ausfall eines einzelnen Systems weiterhin ein funktionsfähiger Betriebsweg vorhanden ist. Je nach Anforderung können dabei unterschiedliche Konzepte eingesetzt werden – vom klassischen Failover Cluster mit gemeinsamem Storage bis hin zu hyperkonvergenten Infrastrukturen, bei denen Rechenleistung und Speicher direkt innerhalb der Cluster-Knoten bereitgestellt werden.

Wir unterstützen Sie bei der Planung solcher Architekturen und berücksichtigen dabei sowohl die gewünschte Hochverfügbarkeit als auch Performance, Skalierbarkeit, Wartbarkeit und wirtschaftliche Aspekte.

 

Microsoft Hyper-V Failover Cluster

Mit Windows Server Failover Clustering und Microsoft Hyper-V lassen sich hochverfügbare Virtualisierungsplattformen aufbauen, bei denen virtuelle Maschinen auf mehrere physische Hosts verteilt werden. Fällt ein Cluster-Knoten aus, können die betroffenen virtuellen Maschinen automatisiert auf einem verbleibenden Host neu gestartet werden. Bei geplanten Wartungsarbeiten lassen sich virtuelle Maschinen per Live Migration ohne oder mit nur sehr kurzer Unterbrechung zwischen den Hosts verschieben.

Je nach Architektur kann ein Hyper-V Cluster mit klassischem gemeinsamem Storage oder mit softwaredefiniertem Storage betrieben werden. Wir planen, installieren und betreuen sowohl kleinere Hyper-V Cluster als auch größere hochverfügbare Virtualisierungsumgebungen.

 

Storage Spaces Direct – S2D

Storage Spaces Direct, kurz S2D, ist eine in Windows Server integrierte Technologie für softwaredefinierten Speicher. Dabei stellen mehrere Server ihre lokalen Datenträger gemeinsam als hochverfügbaren Storage-Pool bereit. Zusätzliche zentrale SAN- oder Storage-Systeme sind dadurch je nach Architektur nicht mehr erforderlich.

Die Daten werden redundant über mehrere Cluster-Knoten und Datenträger verteilt. Je nach Konfiguration können beispielsweise Zwei-Wege- oder Drei-Wege-Spiegel eingesetzt werden, um den Ausfall einzelner Laufwerke oder kompletter Server abzufangen. In Kombination mit Hyper-V und Windows Server Failover Clustering entsteht eine hyperkonvergente Infrastruktur, in der sowohl Rechenleistung als auch Storage redundant innerhalb des Clusters bereitgestellt werden.

Wir unterstützen bei Planung, Dimensionierung, Aufbau, Erweiterung und Migration bestehender Storage-Spaces-Direct-Umgebungen.

 

Azure Local – ehemals Azure Stack HCI

Azure Local ist die aktuelle Weiterentwicklung der früher unter dem Namen Azure Stack HCI bekannten Plattform. Die Lösung kombiniert eine hyperkonvergente Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum oder Serverraum mit zentralen Verwaltungs- und Integrationsmöglichkeiten aus der Microsoft-Azure-Welt.

Compute, Storage und Netzwerk werden innerhalb eines Clusters zusammengeführt und redundant über mehrere Knoten bereitgestellt. Dadurch lassen sich hochverfügbare virtuelle Maschinen und weitere Workloads auf einer gemeinsamen Plattform betreiben. Azure Local eignet sich insbesondere für Unternehmen, die lokale Infrastruktur weiterhin selbst betreiben möchten, gleichzeitig aber bestimmte Azure-Dienste, zentrale Verwaltung oder hybride Cloud-Szenarien nutzen wollen.

Wir unterstützen bei der Planung und Einführung von Azure-Local-Umgebungen ebenso wie bei der Bewertung, ob Azure Local, klassisches Windows Server Failover Clustering oder eine andere Plattform für die jeweilige Infrastruktur sinnvoller ist.

 

Proxmox Cluster und Hochverfügbarkeit

Auch mit Proxmox VE lassen sich leistungsfähige Cluster-Infrastrukturen mit hoher Verfügbarkeit aufbauen. Mehrere Proxmox-Hosts können zu einem gemeinsamen Cluster verbunden und zentral verwaltet werden. Virtuelle Maschinen und Container lassen sich zwischen den Knoten verschieben und bei entsprechender Konfiguration hochverfügbar betreiben.

Für den Storage stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Neben externen Storage-Systemen kann beispielsweise Ceph genutzt werden, um einen verteilten und redundanten Storage direkt über mehrere Cluster-Knoten bereitzustellen. Dadurch lassen sich mit Proxmox ebenfalls hyperkonvergente Infrastrukturen realisieren, bei denen Compute und Storage innerhalb derselben Serverplattform kombiniert werden.

Wir unterstützen Sie beim Aufbau neuer Proxmox-Cluster, bei Erweiterungen bestehender Umgebungen sowie bei der Migration vorhandener Virtualisierungsplattformen.

 

Die richtige Architektur für den jeweiligen Einsatzzweck

Hochverfügbarkeit bedeutet nicht automatisch, möglichst viele Komponenten doppelt oder dreifach bereitzustellen. Entscheidend ist, zunächst zu bestimmen, welche Systeme tatsächlich geschäftskritisch sind, welche Ausfallzeiten akzeptabel sind und welche Anforderungen an Datenverfügbarkeit, Performance und Wiederherstellungszeiten bestehen.

Auf dieser Grundlage kann eine geeignete Architektur entstehen. Das kann ein klassischer Zwei- oder Drei-Knoten-Cluster sein, eine größere S2D- oder Azure-Local-Infrastruktur, ein Proxmox-Cluster mit Ceph oder auch eine Kombination aus redundanter Virtualisierung und externem Storage.

Wir betrachten dabei nicht nur einzelne Komponenten, sondern das Gesamtsystem aus Servern, Storage, Netzwerk, Virtualisierung, Backup und Monitoring.

 

Was wir Ihnen bieten

Wir unterstützen Sie bei der Planung, Implementierung und Betreuung hochverfügbarer IT-Infrastrukturen. Dabei können wir einzelne Teilbereiche eines Projekts übernehmen, Ihre interne IT-Abteilung unterstützen oder die komplette technische Umsetzung durchführen. Der Umfang richtet sich dabei immer nach dem tatsächlichen Bedarf.

Zu unseren Leistungen gehören unter anderem:

•  Planung hochverfügbarer und redundanter IT-Infrastrukturen
•  Microsoft Hyper-V Failover Cluster
•  Windows Server Failover Clustering
•  Storage Spaces Direct – S2D
•  Azure Local, ehemals Azure Stack HCI
•  Proxmox VE Cluster
•  Proxmox High Availability
•  Ceph-basierte Storage-Cluster
•  Aufbau hyperkonvergenter Infrastrukturen
•  Planung redundanter Netzwerk- und Storage-Anbindungen
•  Dimensionierung von Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten
•  Erweiterung bestehender Cluster-Umgebungen
•  Migration vorhandener virtueller Maschinen und Workloads
•  Analyse und Optimierung bestehender Cluster-Infrastrukturen
•  Fehleranalyse und Unterstützung bei Cluster-Problemen
•  Entwicklung geeigneter Backup- und Wiederherstellungskonzepte
•  Begleitung und Durchführung von Projekten in Ihrem Unternehmen oder gemeinsam bei Ihren Kunden

 

Unterstützung bei bestehenden Systemen und Problemen

Nicht immer beginnt eine Zusammenarbeit mit einem neuen Projekt. Auch bei bereits vorhandenen Cluster-, Virtualisierungs- oder Storage-Umgebungen unterstützen wir bei der Analyse von Problemen, ungewöhnlichem Verhalten oder wiederkehrenden Störungen.

Dabei betrachten wir nicht nur den unmittelbar sichtbaren Fehler, sondern auf Wunsch auch die zugrunde liegende Architektur und Konfiguration. So lassen sich mögliche Schwachstellen, Fehlkonfigurationen, Engpässe oder fehlende Redundanzen identifizieren und entsprechende Handlungsempfehlungen ableiten. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn eine bestehende Umgebung instabil arbeitet, Failover-Vorgänge nicht zuverlässig funktionieren, Performance-Probleme auftreten oder eine bestehende Infrastruktur vor einer Erweiterung oder Modernisierung technisch bewertet werden soll.

 

Unterstützung für Endkunden und IT-Dienstleister

Unsere Unterstützung richtet sich nicht ausschließlich an Endkunden. Auch andere IT-Dienstleister, Systemhäuser und interne IT-Abteilungen können uns gezielt für Projekte, Supportfälle oder spezielle technische Fragestellungen hinzuziehen.

Dabei treten wir je nach Absprache entweder direkt gegenüber dem Kunden auf oder unterstützen im Hintergrund als technischer Partner. Die Zusammenarbeit kann von einem einzelnen Supportfall oder einer einmaligen Analyse bis hin zu einer langfristigen technischen Begleitung reichen. So können Sie bei Bedarf gezielt zusätzliches Fachwissen hinzuziehen, ohne entsprechende Spezialkenntnisse dauerhaft selbst vorhalten zu müssen.

 

Einmalige Unterstützung oder langfristige Begleitung

Wir bieten sowohl punktuelle Unterstützung für einzelne Aufgaben und Supportfälle als auch eine längerfristige Zusammenarbeit an. Das kann beispielsweise eine einmalige Fehleranalyse, die Begleitung einer Migration, eine technische Zweitmeinung oder die Unterstützung bei einem komplexen Cluster-Problem sein.

Ebenso können wir bestehende Umgebungen langfristig begleiten, bei Erweiterungen unterstützen, Änderungen gemeinsam planen und bei auftretenden Problemen als technischer Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Art und Umfang der Zusammenarbeit werden individuell abgestimmt und richten sich nach den jeweiligen Anforderungen.

 

Trainings, Schulungen und Workshops

Eine neue oder grundlegend veränderte Infrastruktur sollte nach Abschluss eines Projekts nicht nur technisch funktionieren. Ebenso wichtig ist, dass die zuständigen Mitarbeiter die Systeme verstehen und im täglichen Betrieb sicher damit arbeiten können. Daher bieten wir begleitende Trainings, Schulungen und Workshops für die eingesetzten Technologien an.

Dabei können sowohl einzelne Mitarbeiter als auch komplette IT-Abteilungen auf neuen oder bestehenden Systemen geschult werden. Die Inhalte orientieren sich an der jeweiligen Umgebung und können beispielsweise Administration, tägliche Betriebsaufgaben, Monitoring, Wartung, Failover-Szenarien, Fehleranalyse oder typische Erweiterungsarbeiten umfassen.

Besonders nach der Einführung neuer Systeme erleichtert eine gezielte Schulung die Übergabe in den Regelbetrieb. Wissen bleibt dadurch nicht ausschließlich beim Projektpartner, sondern wird direkt an die Mitarbeiter vermittelt, die später mit der Infrastruktur arbeiten. Die Schulungen können sowohl als klassische Einweisung als auch als praxisorientierter Workshop direkt an der eigenen Umgebung durchgeführt werden.

 

Optimale Kompetenz für Ihr Projekt

Das wichtigste bei der Implementierung von einem Failover Cluster, egal ob mit Storage Spaces Direct oder mit einem klassischen SAN-System, ist die Planung. Profitieren Sie hier von unserer langjährigen Erfahrung und den Kenntnissen aus bereits durchgeführten Projekten. Durch die Auszeichnung als Microsoft MVP hat Jan Kappen einen direkten Kontakt zur Produktgruppe bei Microsoft, die für dieses Produkt verantwortlich ist, und kann sein Feedback direkt einbringen.
 

Perfekte Hardware für perfekte Ergebnisse

Durch perfekt aufeinander abgestimmte Hardware, die exklusiv für Sie und Ihr Projekt konfiguriert wird, können Sie das Maximum an Ansprüchen herausholen. Egal ob Sie erstklassige Performance, massig Speicherplatz oder eine Mischung aus beidem benötigen, alles ist möglich. Wir unterstützen Sie gern während der Planungsphase und kümmern uns um Sizing, Beschaffung und Installation.
 

Support und Unterstützung

Jan Kappen besitzt ein absolut tiefes Fachwissen im Thema Failover Clustering und steht Ihnen gern für die Planung, Beschaffung und Implementierung in Ihrem Projekt zur Verfügung. Die Optimierung oder Erweiterung von bestehenden Systemen ist ebenfalls eine der alltäglichen Aufgaben. Seine hohe Kompetenz zum Thema Failover Clustering beweist er regelmäßig durch seine Beiträge in Fachzeitschriften oder durch Vorträge auf Veranstaltungen, weiterhin hat er drei Bücher zu diesem Thema verfasst. Durch unzählige bereits durchgeführte Projekte und Supportfälle sind Sie hier bestens aufgehoben.
 

Übrigens...

Wir stehen nicht nur für Projekte zur Verfügung, sondern auch für Supportanfragen bei Ihnen oder bei Ihrem Kunden, falls es mal nicht so läuft wie es laufen soll und Sie das Gefühl haben, dass das Failover Cluster falsch konfiguriert wurde. Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: Kontakt

Jan Kappen. Ihr IT-Spezialist

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Vertrauen Sie auf die geballte Kompetenz und Erfahrung von Jan Kappen und seinem Team. Profitieren Sie von dieser Kompetenz und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin, bei dem Sie uns kennenlernen und bei dem wir über Ihr Anliegen oder Projekt sprechen können.

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